Die INSicherheit – Ingolstädter Forschungsgruppe für Angewandte IT-Sicherheit heißt inzwischen Forschungsgruppe „Security in Mobility“ und beschäftigt sich überwiegend mit Cybersicherheit für Fahrzeuge. Diese Webseite wird weiterhin gepflegt, zudem ist die Webseite der Forschungsgruppe auf security.science entstanden. Die Forschungsgruppe ist im Forschungszentrum CARISSMA der Technischen Hochschule Ingolstadt angesiedelt.
Aktuelle Schwerpunktthemen
- Cybersicherheit für CCAM und Vehicle Security Operations Center
- Charging Cybersecurity (Cybersicherheit der Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge)
- Cybersicherheit für Battery Management Systems (BMS)
- Agentic Pentesting
- GenAI for Software Security
- Automotive AI Security
- Qualität von TARAs
Bei Interesse an aktuellen Forschungsarbeiten kontaktieren Sie bitte hof@thi.de
Aktuelle Informationen zu den Forschungsarbeiten auf Research Gate, Google Scholar und der Homepage der Forschungsgruppe „Security in Mobility“ im CARISSMA Institute of Electric, Connected, and Secure Mobility an der Technischen Hochschule Ingolstadt.
Aktuelle Projekte
- INFRASEC (Innovationszentrum für Digitalforensik in der Unfallanalyse und Automotive Cybersecurity): Im Rahmen des Projekts erforscht die Forschungsgruppe von Professor Hof Methoden der Künstlichen Intelligenz für den Einsatz in Unfallanalysen und Untersuchungen der Cybersicherheit von Fahrzeugen. Das Projekt wird im Rahmen von EFRE STEP gefördert.
- SQuIRRL (Secure Quantum Infrastructure for Road, Rail and Filght): Im Rahmen des Forschungsprogramms erforscht die Forschungsgruppe von Professor Hof Verfahren zum Quantenschlüsselaustausch für Elektrofahrzeuge sowie die Integration von Quantenschlüsselaustauschverfahren in moderne Fahrzeugarchitekturen. Das Projekt wird vom BMBF (heute BMFRT) im Rahmen der Programmlinie „Sicherer Einsatz von Quantenkommunikation in der Anwendung“ gefördert
- ESiLa (Elektromobiles Sicheres Laden): Professor Hof leitet dieses Forschungsprojekt im Rahmen des Verbundforschungsprogramm des Freistaats Bayern. Um die Sicherheit und damit das Vertrauen in die Elektromobilität zu stärken, hat sich das Projekt ESiLa zum Ziel gesetzt, das Cybersicherheits-Niveau von aktuellen und zukünftigen Elektrofahrzeugen und der Ladeinfrastruktur deutlich zu erhöhen. Dazu werden im Projekt ESiLA an Ladevorgängen beteiligte Komponenten in Fahrzeugen und Ladesäulen ebenso betrachtet wie heutige und zukünftige Protokolle der Ladekommunikation. Für diese Komponenten und Protokolle werden Security Design Patterns und Security Controls erforscht und entwickelt, deren Verwendung das Cybersicherheitsniveau deutlich erhöht. Darüber hinaus werden umfangreiche Security-Testmethoden entwickelt, um Sicherheitsschwachstellen sowohl in Fahrzeugen, in Ladesäulen, als auch in Kommunikationsprotokollen zu identifizieren.
- DevGPT (Automotive Software Development with Generative Pre-trained Transformer): Im Rahmen dieses Vorhabens entsteht ein Open Source KI-Werkzeug für die automatisierte Softwareentwicklung von Automotive Software, insbesondere (1) Generierung von strukturierten textuellen Artefakten (z. B. Architekturbeschreibungen, Security-Annotationen von Modellen und Quellcode) für die Softwareentwicklung, (2) Verifikation von generierten Softwarearchitekturen, (3) Überprüfung der Umsetzung von Security-Anforderungen und Security-Überprüfung generierter Artefakte. Das Projekt wird gefördert im Rahmen des Programms zur Förderung der angewandten Forschung und Entwicklung an Hochschulen für angewandte Wissenschaften und Technische Hochschulen.
- REBORN (Reusable battery module and management system development for reliable 2nd life): In REBORN werden batterien entwickelt, die von vornherein für Second-Life-Anwendungen vorgesehen sind. Die Forschungsgruppe von Professor Hof entwickelt insbesondere Cybersicherheit für diese Transition, Sicherheitsarchitekturen für Batteriemanagementsysteme (BMS) sowie einen sicheren Batteriepass. Das Projekt wird von der Europäischen Union gefördert im Programm HORIZON-CL5-2023-D2-01
- PLIADES (AI-Enabled Data Lifecycles Optimization and Data Spaces Integration for Increased Efficiency and Interoperability): PLIADES erforscht neuartige Architekturen für Datenräume zum feingranularen und sicheren Austausch von Daten in den Anwendungsdomänen Automotive, Robotik und Gesundheitswesen. Die Forschungsgruppe von Professor Hof entwickelt moderne Sicherheitsarchitekturen für diese Datenräume und testet die Entwickelten Architekturen und Systeme auf deren Cybersicherheit in. Das Projekt wird von der Europäischen Union gefördert in der Programmlinie HORIZON-CL4-2023-DATA-01.
- MARBEL (Manufacturing and assembly of modular and reusable Electric Vehicle battery for environment-friendly and lightweight mobility): Im Rahmen des Projekts erforscht die Forschungsgruppe von Professor Hof Cybersicherheit für die Transition von Batterien aus dem First Life (Verwendung als Fahrzeugbatterie) zum Second Life (Verwendung in anderen Systemen, z.B. als Pufferspeicher für PV-Anlagen). Das Projekt wird von der Europäischen Union gefördert unter dem Horzion 2020 Programm, H2020-EU.3.4.
- iBattMan (Smart, Connected, and Secure Battery Management System Enhanced by NextGeneration Edge and Cloud Computing, Sensors, and Interoperable Architecture): Im Rahmen des Projekts entwickelt die Forschungsgruppe von Professor Hof sowohl die Security-Architektur für zukünftige Batteriemanagement-Systeme als auch die Cybersicherheit für vernetzte Batterien und Edge Computing. Das Projekt wird von der Europäischen Union unter dem Programm HORIZON-CL5-2025-D5-01 gefördert.
Abgeschlossene Forschungs-Projekte (Prof. Hof)
- SELFY (SELF assessment, protection & healing tools for a trustworthY and resilient CCAM): Im Rahmen des Projekts erforscht die Forschungsgruppe von Professor Hof verschiedene Methoden zum Schutz von vernetztem und kooperativem Fahren. Die Security Controls berichten an ein Vehicle Security Operations Center, welches die Sicherheit in der Kommunikation steuert. Das Projekt wurde von der Europäischen Union unter HORIZON EURPOE CL5-2021-D6-01-04 gefördert.
- HATS3: Holistic Automotive Testing of Security, Safety, and Storage: Ziele: Aufbau eines Prüfstands für realitätsnahe Security-Tests an Fahrzeugen im Stand und während der Fahrt; Befähigung zur Durchführung von sicherheitsrelevanten Experimenten an Hybrid- und Elektrofahrzeugen, Entwicklung von Methoden und Werkzeugen zur Erhöhung des Automatisierungsgrades im Bereich Automotive Penetration Testing; Gezielter Wissensaufbau im Themengebiet IT-Forensik für Gewährleistungs- und Versicherungsfälle von Hybrid- und Elektrofahrzeugen
- MASSiF (Modellbasierte Absicherung von Security und Safety für UmfeldbasierteFahrzeugfunktionen): Entwicklung von Methoden zur Angreifer und Angriffsmodellierung und Nutzung der Modelle zur Erzeugung von Security-Tests (gefördert vom BMBF in der Linie KMU-innovativ)
- ObiVeC – Obfuscation in Vehicular Communication : Entwicklung eines Verfahrens zum Schutz der Kommunikation auf dem CAN Bus mittels Obfuscation.
- Wiederverwendbare E-Mail-Briefmarken zur Vermeidung von Spam: Entwicklung eines Systems zur Vermeidung von Spam basierend auf einer Blockchain.
- Sichere Entwicklung und sicherer Betrieb von Web-Anwendungen: Entwicklung von Secure SCRUM, einer Methodik, um IT-Sicherheit in der Entwicklung mit Scrum gezielt zu berücksichtigen ohne die Agilität von Scrum zu beeinträchtigen; Entwicklung einer Next Generation Web Application Firewall
- Intelligente, hochperformante, intermodale Mobilität (InHMotion): IT-Sicherheit für intermodale Mobilität basierend auf einem Reputationssystem zur Einschätzung der Vertrauenswürdigkeit in der Car2X-Kommunikation
- Usable Security: Entwicklung eines Design Guides für IT-Sicherheits-Maßnahmen mit guter Benutzbarkeit.
- Domänenbewertungssystem zur Erkennung von Malware- und Botnet-Servern
- Breakable Web Application (BREW): Entwicklung einer Didaktikplattform für IT-Sicherheit von Web-Anwendungen.
- OWASP Top 10 Privacy Risks Project: Identifikation der Top 10 Risiken für Datenschutz in internationalen Projekten.
- Entwicklung und Demonstration dezentral vernetzter Energiesysteme hin zum E-Energy-Marktplatz der Zukunft (E-DeMa): Entwicklung einer Sicherheitsarchitektur für Energienetze.
- ZESAN: Zuverlässige, energieeffiziente drahtlose Sensor-/Aktuatornetze für Gebäudeautomatisierung, Anlagenüberwachung und Prozessteuerung: Entwicklung einer Sicherheitsarchitektur für das Internet der Dinge im Bereich Gebäudeautomatisierung, Anlagenüberwachung und Prozesssteuerung.
- Internet of Things at Work (IoT@Work)
- Spontaneous Virtual Networks (SpoVNet)
- Rückverfolgung von Distributed-Denial-of-Service-Angriffen
- Sicherheit für den Arbeitsplatz der Zukunft
- Sichere Fahrzeugkommunikation
- Echt dezentrales Bootstrapping von P2P Netzen
- Vermeidung von Spam
- Sichere Dienste-Suche in drahtlosen Sensornetzen

