Sicherheitsmonitor für Heimnetzwerke – studentische Arbeit an der INSicherheit

Alexander Horn hat an der INSicherheit seine Bachelorarbeit mit dem Titel „Entwurf und Implementierung eines Sicherheitsmonitors für Heimnetzwerke“ abgelegt. Mit Erlaubnis des Autors wird die Arbeit hier zur Verfügung gestellt: Link

Abstract:

Das Internet verbreitet sich in deutschen Haushalten kontinuierlich immer weiter. Die Anzahl der Haushalte mit Internetzugang ist im Zeitraum von 2008 bis 2018 von 69% auf 90% gestiegen. Dabei nutzten 87% der deutschen Bevölkerung das Internet innerhalb eines Zeitraums von drei Monaten.

Gleichzeitig werden die klassischen Endgeräte, wie Laptops und Mobiltelefone, zunehmend durch intelligente Smart Home-Geräte ergänzt. Laut einem Bericht von Statista wird die Durchdringung deutscher Haushalte mit Smart Home Geräten von 20% im Jahre 2020 auf 37% im Jahre 2024 ansteigen. Wie in Abschnitt 2.4 genauer erläutert wird, überschneidet sich der Begriff des Smart Home wesentlich mit dem des Internet of Things (IoT). Dabei stellen IoT-Geräte eine signifikante Angriffsfläche auf die Sicherheit von Netzwerken dar. Dies wird beispielsweise daran deutlich, dass rekordverdächtige Distributed Denial of Service (DDoS)-Angriffe mithilfe von Bot- nets, bestehend aus IoT-Geräten, durchgeführt wurden.

In einem Unternehmensumfeld wird versucht, die Gefahren durch den Einsatz von Netzwerk-Monitoring zu kontrollieren. In einer für Cisco angefertigten Studie gaben 91% der IT- und IT- Sicherheits-Fachkräfte an, die Investitionen in Netzwerk-Monitoring innerhalb der nächsten zwei Jahre erhöhen zu wollen. Vor diesem Hintergrund wird im Rahmen der Bachelorarbeit versucht, das Konzept des Netzwerk-Monitorings auf die Anwendung in Heimnetzwerken zu übertragen. Dieses System soll speziell auf die Bedürfnisse und Eigenschaften von Heimnutzern ausgerichtet sein.

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